Aktuelles 
 

 
Vortragsprogramm
zur Ausstellung "Wie neu beginnen? Glas der 1950er Jahre aus Deutschland" 
 

Wichtig: Die Veranstaltungen finden im Schlosscafé Lottine (Porzellanmanufaktur Fürstenberg), Meinbrexener Straße 2, 37699 Fürstenberg, statt. Beginn ist jeweils 19 Uhr. Da die Zahl der Sitzplätze beschränkt ist, bitten wir um Anmeldung bei Walter Waske, Tel. (05271) 950304, E-Mail: walter.waske@t-online.de
Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 
Mittwoch, 31. Mai 2017: Vortrag: Die Gangkofners  - eine Familie mit Leidenschaft für Glas
Der Maler, Bildhauer und Zeichner Matthias Gangkofner hat eine besondere Beziehung zum Werkstoff Glas – nämlich eine familiäre: Sein Vater, Aloys F. Gangkofner (1920–2003), gehörte zu den wichtigsten Glasgestaltern der Nachkriegszeit. Mit seiner Begeisterung steckte er seinen 1959 geborenen Sohn Matthias an. Dieser studierte dann an der Akademie der bildenden Künste München und arbeitete in der Glasklasse seines Vaters mit, der dort als Professor lehrte. Nach dem Abschluss bevorzugte Matthias Gangkofner Leinwand und Papier als Werkstoffe. Mit der Barserie Lola für die  Glasmanufaktur Theresienthal kehrte er 2008 zum gläsernen Werkstoff zurück. Seit 2013 engagiert er sich als Vorstand der Stiftung Theresienthal.
Fotos: Porträt Matthias Gangkofner, Gläserserie Matthias Gangkofner "Lola" für Theresienthal (alle Quelle: Gangkofner),





Mittwoch, 6. September 2017
: Vortrag zu Wilhelm Wagenfeld - Von der Utopie zur Vollendung
Industrielle Gebrauchsgüter brauchen eine künstlerische Formgebung – dies ist ein Leitgedanke des Gestalters Wilhelm Wagenfeld. Im Nachkriegsdeutschland führt er ihn mit seinen Glasentwürfen unter anderem für das Glaswerk Schott & Gen. in Mainz und die WMF weiter. Zu der Zeit wird die industrielle Glas-Produktion rationeller und automatischer. Wie gelingt es Wagenfeld sich dieser Herausforderung zu stellen? Dies beleuchtet der Vortrag von Kunsthistorikerin Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland. Sie forscht seit Jahren zur Geschichte von Schott & Gen. in Jena.

Fotos: Porträt Angelika Steinmetz-Oppelland (Foto: Steinmetz-Oppelland), Herzvasen Wagenfeld (Fotos: Stefanie Waske)







Mittwoch, 11. Oktober  2017: Vortrag zu Wilhelm Wagenfeld - Produktgestaltung und
Kulturdebatten in den 1950er Jahren
Als der Zweite Weltkrieg zu Ende geht, steht der Gestalter Wilhelm Wagenfeld in der Mitte seines Lebens. Er ist gerade 45 Jahre alt geworden und blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück. In den 1930er Jahren hatte er für das legendäre Geschirr aus Jenaer Glas für Schott & Genossen entworfen. Ab 1935 verantwortete er die künstlerische Leitung der Vereinigten Lausitzer Glaswerke. Wird es ihm im Nachkriegsdeutschland gelingen, an diese Erfolge anzuknüpfen? Das thematisiert Dr. Walter Scheiffele, Designhistoriker in Berlin.

Fotos: Porträt Walter Scheiffele, (Fotos: Stefanie Waske)